Blackvue Wi-Fi DR500GW-HD Dashcam Testbericht (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von LuxuryMind.de

 

HD Dashcam TestWer hat diese Situation nicht schon einmal erlebt: Man fährt auf der Autobahn zur Arbeit und wird von einem anderen Fahrer so unüberlegt geschnitten, dass man hart abbremsen muss. Mit einem Blick in den Rückspiegel erkennt man, wie die nachfolgenden Autos damit kämpfen, noch rechtzeitig zu bremsen… Zum Glück ist nicht mehr passiert – der Verursacher ist allerdings weg. In diesem Fall wäre es im Fall eines Schadens unglaublich schwierig gewesen, das eigenen Verhalten erklären zu können. Dieser Fast-Unfall war für mich der Grund genug, eine Dashcam bzw. Autokamera im Auto zu installieren.

Die Suche nach der passenden Dashcam

Auf der Suche nach dem passenden Modell war ich von der Auswahl bei den großen Elektronikmärkten nicht gerade begeistert. Die Kameras sahen nicht besonders hochwertig aus und ich konnte mir noch weniger vorstellen, dass sie (halb so groß wie einer Spiegelreflexkamera) dezent im Auto anzubringen wären.

Dashcam Auswahl

Autokamera Dashcam AuswahlAus einem Testvideo über den neuen Porsche 911 (hier der Link) war mir einen viel dezentere und vor allem hochwertige Dashcam in Erinnerung geblieben: die BlackVue

Erfahrungen zur BlackVue

Nach kurzer Recherche stellte sich auch heraus, dass die BlackVue DR500GW-HD als Dashcam das ist, was eine GoPro bei Actionskameras darstellt. Kurzerhand habe ich mir die Kamera also trotz des höheren Anschaffungspreises bestellt.

Zwei Tage später lieferte Amazon dann wie von Prime gewohnt die Dashcam samt Zubehör. Der erste Eindruck war ausgesprochen gut. (Mein komplettes Testvideo findet ihr unter diesem Link auf Youtube oder am Ende dieser Seite.)

Dashcam VergleichNach dem Auspacken habe ich mich sofort an die Installation gemacht, die erfreulicher Weise erstaunlich einfach war. Das 3M Klebepad hält die Kamera genau dort, wo ich sie haben wollte und über die App wusste ich auch, wie das spätere Bild aussehen wird. Zudem ist die Dashcam kompakt genug, um aus Fahrer- und Beifahrer-Sicht hinter dem Rückspiegel zu verschwinden.

Blackvue Dashcam MontageDas Kabel lässt sich sehr einfach im Übergang vom Himmel zur Windschutzscheibe verstecken und weiter über den Spalt zwischen A-Säule und Scheibe durch das Handschuhfach in die 12Volt Steckdose führen. 15 Minuten dauert der Einbau, wenn man etwas ungeschickt ist evtl. doppelt so lange. Allerdings würde ich den Einbau jedem zutrauen, der schon einmal ein Navigationsgerät angebracht hat. Wirklich sehr einfach.

BlackVue Dashcam Einbau

Über die App bzw. die Software der Firma Pittasoft könnte man unendlich viel schreiben, hier nur das wichtigste: Alle Aufnahmen lassen sich bequem über das eigenen W-Lan der Kamera auf die App streamen und direkt vor Ort ansehen. Sehr praktisch, wenn man einem Polizisten einen Unfallhergang erklären möchte. Die Software, die für Mac und PC auf der mitgelieferten Micro-SD-Karte ist, übertrifft die App nochmal im Funktionsumfang. Hier kann man mittels GPS Daten die genaue Geschwindigkeit auslesen, auf einer Karte die Position des Fahrzeugs anzeigen und einzelnen Videosequenzen nach „normalen Aufnahmen“ „Events“ und Parkaufnahmen“ sortieren. Die Anwendung läuft direkt und ohne Installation.

BlackVue Software

Zusammenfassung aller Pluspunkte der BlackVue Dashcam DR500GW-HD

  • einfache Installation
  • großzügiger Lieferumfang: 16GB Speicherkarte, Kartenleser, 3M Klebepads,…
  • dezente Optik (weniger verlockend für Diebe als eine „hochglanz-Kamera“)
  • ausgezeichnete Videoqualität
  • Loop-Funktion der Aufnahme: älteste Aufzeichnung wird überschrieben, sobald die Karte voll ist
  • Funktionen wie W-Lan, App, GPS Auswertung,… wurden sehr gut umgesetzt und sind einfach zu bedienen
  • zuverlässige Aufnahme aller Situationen
  • Parkmodus zur Aufzeichnung von Parkremplern
  • Full-HD Qualität und gute Bildaufzeichnung auch bei Dunkelheit (siehe YouTube Testbericht)

Daten zur Kamera

  • FullHD Aufnahmen mit 30fps
  • integriertes GPS-Modul
  • W-Lan Funktion zur Verbindung der Dashcam mit der App
  • Lautsprecher für Voice-Guide
  • Loopfunktion der Aufnahme
  • Weitwinkel: horizontal 123° / vertikal 90° / diagonal 156°
  • Beschleunigungssensor
  • Mikrofon für Sprach-und Tonaufzeichnungen

Was noch besser sein könnte:

  • Vom Werk aus ist der G-Sensor recht empfindlich eingestellt. Kanaldeckel lösen dann schonmal eine Event-Aufnahme aus (akustischer Deep-Ton). Über die App kann diese Einstellung jedoch korrigiert werden
  • Die glänzende Chrom-Umrandung der Linse ist für meinen Geschmack etwas zu auffällig

Fazit

Als Fazit meiner Erfahrungen zur BlackVue (wie auch im Videotest) kann ich sagen, dass mich die Dashcam von BlackVue äußerst positiv überrascht hat. Alles funktioniert genau so, wie ich es mir vorgestellte habe. Eine gute Bildqualität, die App und eine zuverlässige Aufzeichnung aller Situationen haben mich überzeugt und machen die Kamera für mich zum Must-Have.

So kann ich mir nach etwa 2 Wochen Nutzung schon gar nicht mehr vorstellen, ohne Kamera zu fahren!

Der Gedanke, einen Unfall bis ins kleinste Detail beschreiben zu müssen, anstatt das Video den Beweis erbringen zu lassen, würde mich wahnsinnig machen. Insofern ist die BlackVue ihre Investition wert, die sich schon bei einem Parkrempler auszahlt und ein gutes Gefühl der Sicherheit mitfahren lässt. Als positiven Nebeneffekt merkt man schnell, dass man selbst entspannter und noch vorausahnender unterwegs ist.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für diejenigen, die eine gute Bildqualität und dezente Erscheinung in einer Kamera suchen, die einem im Ernstfall enorm viel Zeit, Nerven und Geld ersparen wird.

Blackvue DR500GW-HD (deutsche Version) bei Amazon: http://amzn.to/1hWEcNf

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Fragen zum Testbericht an info@luxurymind.de oder in die Kommentare des Videos:

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3 Gedanken zu “Blackvue Wi-Fi DR500GW-HD Dashcam Testbericht (Gastbeitrag)

  1. Die BlackVue ist wirklich genial!
    Ich war auf der Suche nach einer Kamera, die die Sicht nicht behindert.Saugnapf an der Scheibe kam also nicht in Frage. Die Vue ist so klein und dezent hinterm Spiegel, dass man sie selbst von Außen so gut wie gar nicht wahrnimmt 🙂

    Viele Grüße

    Volker

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